Spätburgunder aus Österreich oder der Schweiz



In der Alpenrepublik Österreich firmiert die edle Rebsorte unter dem Synonym Blauburgunder und wird vornehmlich im Burgenland auf etwa 400 Hektar angebaut. Die österreichische Variante des Spätburgunders zeichnet sich durch
Spätburgunder Alpen
einen trockenen Ausbau aus, der manchmal noch durch die Lagerung im Barrique komplettiert wird.

In der Schweiz dagegen liegt die gesamte Anbaufläche für Spät- bzw. Blauburgunder – der hier selbstredend im französischen Teil der Schweiz Pinot Noir genannt wird – rund zehn Mal höher. Es gibt sogar eine Anbauregion, die speziell nach der edlen Rebe benannt worden ist: Das Schaffhauser Blauburgenland. Neben diesem bringen auch das Wallis sowie die Regionen am Thunersee, Bielersee oder am Zürichsee geschmacklich überzeugende Tropfen hervor.

Was die roten Rebsorten angeht, so nimmt der Blauburgunder in der Schweiz eine absolute Spitzenposition ein und wird auf der mit Abstand größten Gesamtfläche angebaut. Also warum nicht einmal ein zünftiges Käsefondue oder ein Raclette-Essen mit einer Flasche Schweizer Spätburgunder abrunden?

Und einen Rekord kann die Schweiz auch in Bezug auf den Spätburgunder für sich verbuchen: Hier finden sich garantiert die am höchsten gelegenen Weinberge Europas!