Der Geschmack des Spätburgunders



Dass die Trauben des Spätburgunders nicht einfach in der Handhabung sind, nehmen viele Winzer in Kauf. Die Traube sorgt durch ihre überdurchschnittlich reichhaltigen Duft- und Geschmacksnuancen und der daraus entstehenden Weine dafür, dass sie sich trotz dieser Problematiken im Anbau weltweiter Beliebtheit erfreut und ihre Liebhaber mit ihrem überragenden Geschmack für alle Unbill entschädigt.
Spätburgunder Geschmack
Ein Spätburgunder ist - sofern der zuständige Winzer nicht völlig gemurkst hat - geschmacklich immer eine sichere Bank und liefert vom ersten Duft an bis hin zum Abgang ein komplexes und überdurchschnittliches Geschmackserlebnis.

Nicht umsonst ist der Pinot Noir in der Region Champagne der wichtigste Bestandteil von Champagner: Hierzu werden die edlen Trauben gepresst und ohne die Schale, in der die dunklen Farbpigmente sitzen, vergoren, sodass ein entsprechend geschmackvoller Weißwein entsteht, der in der Folge zur Champagnerherstellung verwendet wird.
Als „Blanc de Noirs“ wird der Weißwein bezeichnet, der auf ebendiese Weise aus den Spätburgundertrauben gewonnen wird und trotz seiner hellen Farbe doch geschmacklich ähnlich reichhaltig sein soll wie der herkömmliche Pinot Noir. Die besonderen Weine der Sorte Blanc de Noirs findet man inzwischen sowohl in Deutschland wie auch in Frankreich in guter bis sehr guter Qualität.

Weinliebhaber genießen diese speziellen Weine im Wissen über deren exklusive Vinifizierung ebenso wie aufgrund ihres außergewöhnlichen und facettenreichen Geschmacks.